Nose-to-Tail - Was steckt dahinter?

...alles verarbeitet: vom Kopf bis zum Schwanz. Also nicht nur die vermeintlich edlen Teile eines Tieres wie Schweineschnitzel, Rindersteak oder Hühnerbrust kommen auf den Teller, sondern auch Innereien wie Nieren oder Pansen. 

 

In anderen Ländern, vor allem auch in Italien oder Frankreich, gelten Innereien übrigens als hochgeschätzte Delikatessen. Nur in Deutschland sind sie nach dem zweiten Weltkrieg von den Speisekarten verschwunden und es zog eine Steak- und Schnitzel-Monotonie ein.

 

So sucht man nach Gerichten mit Innereien wie Herz, Hirn, Lunge, Magen oder Zunge heutzutage meist vergebens. Verzehrten die Deutschen im Jahre 1984 pro Kopf noch 1.500 Gramm Innereien, waren es 2014 nur noch 150 Gramm.

 

Die Nose-to-Tail Bewegung hat das Ziel, diese früher sehr geschätzten Teil des Tieres wieder zurück in das Bewusstsein der Konsumenten zu bringen und so für mehr Nachhaltigkeit, Qualität und Vielfalt in der Küche zu sorgen.

 

Ganz nach dem Motto: Back to the roots - der Usprung ist die Zukunft!