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Pastete? Passt!

Die ersten überlieferten Pastetenrezepte wurden bereits um 1.700 vor Christi Geburt  in Stein gemeißelt. Sie waren bei den Sumerer scheinbar so beliebt, dass sie in Keilschrift für die Nachwelt festgehalten.

 

Der Name Pastete leitet sich vom umhüllenden Teig ab: vom mittellateinischen „pasta“ (Teig). Unter Fleischpasteten sind also traditionellerweise ein mit Fleischmasse gefülltes Gebäck aus Mürb- oder Blätterteig, das (gekocht oder) gebacken wird.  Daher war die Berufsbezeichung auch Pastetenbäcker.

 

In der Renaissance als die gehobene Bürgerschicht erstmals mit neuen Gewürzpflanzen aus fernen Ländern in Berührung kam, wurden diese Gewürze in die Pasteten gemischt und die Füllungen aus Fleisch, Innereien, Wild und Fisch bekamen ganz spezielle Geschmacksnoten. Dies machte die Pastetengerichte bald zum Höhepunkt jedes Festmahls und diese Zeit zur Blütezeit der Pastetenbäckerei.